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Subkutane Infusion bei der Katze zuhause geben

Vom Felova-Team · Zuletzt aktualisiert:

Dieser Ratgeber ist allgemeine Information und ersetzt nicht die Beratung durch deinen Tierarzt. Deine Katze bekommt subkutane Infusionen nur nach Anweisung und Einweisung durch deinen Tierarzt, und für deine Katze ist er immer die richtige Adresse.

Wenn dein Tierarzt sagt, dass deine Katze ab jetzt zuhause Infusionen unter die Haut bekommt, klingt das erst einmal nach viel. Nach ein paar Malen wird es Routine, für viele Katzen und ihre Menschen ein ruhiger Moment am Tag. Kurz gesagt: Du wärmst den Beutel an, hängst ihn hoch, hebst die lockere Haut im Nacken zu einem Zelt an, setzt die Nadel an der Basis ein, lässt die Menge einlaufen, die dein Tierarzt festgelegt hat, und ziehst sie wieder heraus.

Unten gehen wir jeden Schritt in Ruhe durch, dazu die häufigsten Probleme, wann du deinen Tierarzt anrufst und was du nach jeder Gabe festhältst. Am Ende findest du eine Vorlage zum Ausdrucken. Das Vorgehen ist für Hunde ähnlich, geschrieben ist es hier für die Katze, weil chronische Nierenerkrankung vor allem sie betrifft.

Warum Katzen mit Nierenerkrankung Flüssigkeit unter die Haut bekommen

Bei einer chronischen Nierenerkrankung können die Nieren den Urin nicht mehr richtig konzentrieren. Deine Katze verliert dadurch mehr Wasser, als sie über Trinken und Futter aufnehmen kann, und ist über lange Zeit leicht ausgetrocknet. Das macht sie müde, appetitlos und verstärkt die Belastung für die Nieren.

Eine subkutane Infusion, also Flüssigkeit unter die Haut, legt ein kleines Depot an, das der Körper über die nächsten Stunden aufnimmt. Das gleicht einen Teil des Verlusts aus. Welche Flüssigkeit, wie viel und wie oft, entscheidet dein Tierarzt anhand der Blutwerte und des Stadiums der Erkrankung. Wie die IRIS-Stadien zusammenhängen, steht im Ratgeber CKD-Stadien verständlich erklärt. Die Infusion ersetzt das Trinken nicht, sie ergänzt es, deshalb bleiben auch die Strategien für mehr Flüssigkeit im Alltag wichtig.

Was du brauchst

Dein Tierarzt gibt dir alles mit und zeigt dir das erste Mal in der Praxis. Zuhause brauchst du:

Bewahre alles an einem festen Ort auf, damit du beim nächsten Mal nicht suchst. Wasch dir vor jeder Gabe die Hände und leg dir alles zurecht, bevor du deine Katze holst.

Schritt für Schritt: so läuft die Infusion ab

Halte dich an das, was dein Tierarzt dir gezeigt hat. Diese Reihenfolge ist der ruhige Rahmen drumherum, nicht ein Ersatz für die Einweisung.

Die Beule löst sich über die nächsten Stunden von selbst auf. Oft wandert sie dabei der Schwerkraft nach an der Seite oder zu den Beinen hin nach unten, das ist normal und kein Grund zur Sorge.

Wenn es nicht klappt: häufige Probleme

Wann du deinen Tierarzt anrufst

Die meisten Gaben laufen ruhig ab. In diesen Fällen aber rufst du deinen Tierarzt oder eine Tierklinik an:

Und noch einmal, weil es das Wichtigste ist: Ändere Menge, Flüssigkeitsart oder Häufigkeit nie selbst. Das ist immer ein Gespräch für deinen Tierarzt.

Was du nach jeder Gabe protokollierst

Die Infusion ist nur die halbe Arbeit. Der Verlauf über Wochen zeigt deinem Tierarzt, ob die Behandlung reicht oder angepasst werden muss, und dieser Verlauf entsteht aus deinen Notizen. Nach jeder Gabe gehört das fest:

Wie du das festhältst, ist dir überlassen. Ein Notizbuch neben der Ausrüstung tut es, es geht nie aus und braucht keinen Akku. Unsere Vorlage zum Ausdrucken (alle weiteren Blätter: Vorlagen zum Ausdrucken) gibt dir die passenden Spalten vor. Genau dafür ist auch Felova da, eine App, die dich an die Gaben erinnert und deine Notizen für den Tierarzttermin an einem Ort zusammenhält. Es gibt sie jetzt für Android. Wenn du lieber auf Papier bleibst, leistet ein Blatt neben dem Beutel dieselbe ehrliche Arbeit. Wichtig ist nur, dass du dranbleibst.

Häufige Fragen

Tut die Infusion meiner Katze weh?

Der kurze Einstich ist ein Piks, den die meisten Katzen kaum bemerken, wenn er zügig kommt. Das Einlaufen selbst tut nicht weh, kann sich aber kühl anfühlen. Angewärmte Flüssigkeit und ein ruhiger, vertrauter Platz machen es für viele Katzen deutlich angenehmer.

Wie oft muss meine Katze das bekommen?

Das legt dein Tierarzt fest, von mehrmals pro Woche bis täglich, je nach Blutwerten und Stadium. Pass die Häufigkeit nie selbst an. Wenn sich der Zustand deiner Katze ändert, ist das der Anlass, deinen Tierarzt anzurufen, nicht der Grund, die Vorgabe eigenmächtig zu verstellen.

Reicht ein einfaches Notizbuch zum Protokollieren?

Ja. Entscheidend ist nicht das Werkzeug, sondern dass jede Gabe mit Datum, Menge und wie deine Katze es vertragen hat drinsteht. Ein Blatt, das du wirklich führst, schlägt jede App, die du nicht öffnest.

Felova macht genau diese Art von Alltag, ein ruhiger Ort, um Infusionen, Gewicht und Medikamente festzuhalten, damit das Bild da ist, wenn dein Tierarzt es braucht. Die App gibt es jetzt für Android.

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